Bereits in den ersten Lebensjahren erfahren Kinder geschlechtsbezogene Typisierungen. Gendersensible Pädagogik hat zum Ziel, Kinder – jenseits von Geschlechterklischees – in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern.  Gleichzeitig ist die Thematik „Geschlecht“ vielschichtiger, denn es besuchen auch transgeschlechtliche oder intergeschlechtliche Kinder die Kita und immer mehr Kinder wachsen in vielfältig zusammengesetzten Familienformen auf, zum Beispiel in Patchwork-, Eineltern- oder sogenannten Regenbogenfamilien. Kinder brauchen die Möglichkeit, sich so entfalten, wie es ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Inklusive Pädagogik zielt darauf ab, Barrieren für Spiel, Lernen und Partizipation für alle Kinder zu reduzieren. Dazu gehört, Kindern bei ihrer Entwicklung und Teilhabe zu unterstützen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Geschlechtsidentität oder auch der Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung ihrer Eltern bzw. Elternteile.

 

Inhalte:

  • Geschlechtsbezogene Entwicklung in den ersten Lebensjahren
  • Reflexion der eigenen geschlechtsspezifischen Sozialisation
  • Transgender und Intergeschlechtlichkeit bei Kindern
  • Vielfalt der Familienformen
  • Möglichkeiten, Diskriminierung entgegenzuwirken
  • Impulse und praktische Anregungen für eine geschlechtssensible und inklusive Pädagogik im Alltag

 

 

 

Termin: Mittwoch, 18.05.2022, von 8:30 bis 15:30 Uhr

Ort: Haus der Familie, Kronstraße 40, Landau/Pfalz

Kosten: 105 EUR

Anmeldeschluss: 04.05.2022